Wer unsere Reise-Geschichten bisher gelesen hat, wird einen gewissen USA-Schwerpunkt feststellen. Das liegt daran, dass wir für einige Unternehmen als Reiseleiter gearbeitet haben und darüber hinaus viele Reiseziele recherchiert haben. Und in der verbliebenen "Freizeit" haben wir halt die Staaten auf eigene Faust erkundet...

Flughäfen in den USA und was wir dort so gern haben:

Wenn zwei von drei Menschen ein „cellular phone“ (Handy) am Ohr haben,

das Wasser aus dem Trinkbrunnen mit Chlorgeschmack,

„Wendys“ Big Size Colas und natürlich auch Big Size Burgers,

undefinierbare, rosafarbige Getränke bei „Dunkin Donuts“,

Bier ohne Schaum bei „Firkin and Fox",

Leute am Barhocker in der Bierkneipe mit Laptops am Schoß,

endlose Lautsprecherdurchsagen die kein Mensch versteht,

wichtige Leute (Flughafenbedienstete) mit Plastikausweis an der Brust,

bei Restaurants die „wait to be seated“ Schilder (und wehe du wartest nicht!)

Riesensandwich bei „Subways“, wo beim ersten Biss gleich der Salat am Boden liegt,

getönte Fensterscheiben beim Terminal, wo man glaubt, dass es bereits dämmert,

Fernsehgeräte an der Wand, die sinnlos etwas von sich geben (mindestens vier pro Lokal),

Toilettentüren, wo man unten bis zum Knie durchsieht (welche Schuhe sind das wohl?),

Pommes mit DIP (Mayonnaise) neben dem frittierten Fisch (Cholesterin in Supersize),

Leute die mit Kreditkarte zwei Colas bezahlen,

Eiswasser mit 50% Eiswürfel (mindestens 10dag pro Glas),

Restaurant mit 17 Sitzplätzen und neun(!) Notebooks auf den Tischen,

überall „no smoking“ Schilder, obwohl im ganzen Airport Rauchverbot ist,

„Starbucks“ Kaffee im Pappbecher, der durch den Plastikdeckel tropft (autsch – heiß!),

die 1-800-82-WENDY Hotline (kann ich da einen Burger bestellen?),

Relikte aus der guten, alten Zeit: Münztelefone(!) mit „Operator“ am anderen Ende

Essen aus „Supersize“ Papiertüten im Wartebereich bei den Gates,

die Abfallkübel mit den Überresten aus dem „Supersize“ Menü,

unzählige Plastikständer bei den Toiletten mit der Warnung: „Caution, wet floor“,

winzige digitale Uhren an der Decke die ständig blinken, aber nie die richtige Zeit anzeigen,

Männer mit über 120kg Körpergewicht und NY-Baseballkappen am Haupt,

ein Evakuierungsplan an der Wand mit Notausgängen (wer liest so was?),

Passagiere mit vier Stück Handgepäck, geschätzte 40kg total.

Und zum Schluss eine Durchsage, dass wegen eines Problems Flug XY erst in einer Stunde zum „Boarding“ bereit ist. Daraufhin werden unzählige Handys gezückt, aufgeregte Konversation allerorts – wie war das bitte früher?

Ok, „Supersize“ Tüten von „Wendys“ sind bereits im Anmarsch. Ich liebe Flughäfen.

 


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