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Der Entschluss ist nach reiflicher Überlegung gefallen und ist dem so genannten "Lauf der Zeit" geschuldet. Klassisches Internet war einmal, alles ist toller, schneller, bunter, lauter. Und vor allem voll mit Werbung. Das entspricht nicht mehr unserer Einstellung, diese überaus rasche Weiterentwicklung hat uns überholt. Aus diesem Grund werden wir unser BildArtArchiv langsam einstellen, wir lassen es ausklingen ohne dass wir den sozialen Netzwerken folgen und auch in Zukunft hoffentlich von dieser Massenabhängigkeit verschont bleiben.

Dazu haben auch zwei Zeitungsartikel beigetragen, die nachfolgend auszugsweise hier geschrieben stehen:

Wir sind süchtig, jedenfalls die meisten von uns. Nach Erfolg und Lob sehnen wir uns, nach dem Glück, aber auch flüchtige Freundschaften und oberflächliche Anerkennung sind sehr willkommen. Unglücklicherweise ist die Sache die: Mit den sozialen Netzwerken haben wir mittlerweile die perfekten Mittel entwickelt, die uns helfen, diese Sucht auszuleben. Dieses Phänomen nennt man Massenabhängigkeit.
Trotz all des hoffnungsvollen Eigenlobs der Social-Media-Unternehmen scheint es so, als ob durch die Schwächung der Demokratie auch das Internet hässlich und betrügerisch geworden ist. Langfristig wird jetzt versteckte und böswillige Manipulation gefördert, die Nutzer werden immer isolierter und unfähiger, gemäßigte oder pragmatische Politik zu tolerieren.

Jaron Lanier, Internet-Guru und Buchautor
Artikel in den Salzburger Nachrichten


Ich stelle seit einiger Zeit fest, dass im Hinblick auf den Umgang miteinander alle Dämme gebrochen sind. Jede Art von verbaler, aber oft auch physischer Aggression sind Tür und Tor geöffnet. Während die meisten Menschen bis vor einiger Zeit noch eine innere Schranke hatten, die nicht übertreten wurde, drischt man heute einfach verbal auf die Mitmenschen ein.
Ich habe bemerkt, dass der Umgang miteinander immer rücksichtsloser wird. Da spielen auch die sozialen Netzwerke eine Rolle, wo man kein echtes Gegenüber mehr hat, dem man die Dinge ins Gesicht sagt, sondern quasi anonym agieren kann.

Andrea Costa, Bürgermeister von Luzzara in der Emilia-Romagna/Italien
Artikel in der Wiener Zeitung

Es wird noch eine Weile dauern, bis die Seiten nicht mehr "im Netz" sind - bis dahin noch ein wenig Spaß beim Lesen in der Nostalgie...