Bildergeschichten aus Madeira

Im Januar 2008 fliegen wir das erste Mal auf die Blumeninsel. In einer Zeitschrift steht ein schöner Bericht über Unterkünfte in so genannten Quintas. Dies sind Landhäuser im typischen Baustil der Insel, liegen in malerischen Grünanlagen und verfügen über eine kleine Küche und Terrasse zum Garten. Wir entscheiden uns für den Ort Santo da Serra an der Ostseite der Insel, etwa 600 Höhenmeter über dem Meer gelegen.


Santo da Serra

Eine kurze Fahrt vom Flughafen hinauf in die Berge und wir haben unser Quartier in einer riesigen Parkanlage erreicht

 

Santo da Serra

Im Erdgeschoß befindet sich das Wohnzimmer mit offenem Kamin und gemütlicher Sitzecke, das Schlafzimmer oben verfügt über ein Himmelbett

Die Hauptstadt Funchal

Malerisch an den Abhängen der hier nicht so steilen Berge gelegen, empfängt sie den Besucher mit vielen Parkanlagen und Blumengärten

 

Praca do Município

Das heutige Rathaus wurde im Maurischen Stil mit barocken Elementen im 18. Jh. als Stadtpalais erbaut

Mercado dos Lavradores

Ein überreiches Angebot an tropischen Früchten und Gemüse finden wir hier in den weitläufigen Markthallen

 

Mercado dos Lavradores

Espada - der schwarze Degenfisch wird in vielen schmackhaften Variationen angeboten und schmeckt vorzüglich

Parque de Santa Caterina

Die weitläufige Anlage am Rande des Stadtzentrums wartet mit zahlreichen herrlichen Blumen auf - hier die buntfarbene Bauhinie

 

Parque de Santa Caterina

Fast in jedem Vorgarten findet man die Königin-Strelitzie oder auch Paradiesvogelblume, die aus Afrika eingeführt wurde

Parque Sao Francisco

Eine besondere Zierpflanze ist diese Zimmerkalla, denn diese wächst sehr oft verwildert an Wiesenhängen entlang der Straße

 

Parque de Santa Caterina

Eine weit entfernte Verwandte der Agave ist diese Baumaloe, die man überall auf der Insel sogar in Bergregionen findet

Câmara de Lobos

Die bunten Fischerboote sind noch im Einsatz in diesem Dorf, das als eine der ältesten Siedlungen der Insel gilt

 

Câmara de Lobos

Auch Winston Churchill genoss diese atemberaubende Steilküste, die er sogar gemalt hatte

Cabo Girao

Auf diesem 578 Meter hohen Kliff unweit des Ortes sollte man schwindelfrei sein, wenn man vom Rand auf die Terrassenfelder hinunter blickt

 

Porto da Cruz

Unterhalb des Penha de Águia (der Adlerfelsen) schmiegt sich der östlichste Ort an der Nordküste an die steil abfallenden Felsen

Pico do Arieiro

Eine Straße führt auf ein Plateau unterhalb des 1818m hohen Gipfels, von wo man dann anspruchsvolle Wanderungen machen kann

 

Queimadas

Im Park von Queimadas sind unvergleichliche Lorbeerwälder zu durchwandern - Ausgangspunkt ist bei diesem strohgedeckten Gutsherrenhaus

Levada Calderão Verde

Urwüchsige Vegetation begleitet uns auf dieser Wanderung entlang eines Wasserkanals, der hier Levada genannt wird

 

Levada Calderão Verde

Diese Wege führen zeitweise an schwindelerregenden Abgründen vorbei, wo aber sichere Absperrungen angebracht sind

Serra de Agua

Auf der Fahrt zum Encumeada-Pass hat man tolle Ausblicke auf zahlreiche Bergdörfer und auf das nahe Zentralgebirge

 

Rabacal

Der Ausgangspunkt für eine lange Wanderung zu den 25 Wasserfällen liegt auf der Hochebene Paul da Serra

Ponta de Sao Lourenco

Ganz im Osten der Insel erwandern wir diese einzigartige Landschaft in einem Naturschutz-
gebiet

 

Ponta de Sao Lourenco

Die steilen Felsabbrüche an der Nordseite zeigen deutlich den vulkanischen Ursprung mit den Gesteinsgängen aus Basalt

Ponta de Sao Lourenco

Etwa 4 Km lang ist der Weg bis ans Ende dieser Halbinsel, der an manchen Stellen schwindelerregend an den Klippen entlang führt

 

Ponta de Sao Lourenco

An der Südseite ist die Landschaft ebenso karg und einsam, die Felsabbrüche sind hier an die 120 Meter hoch


Im Februar 2014 sind wir erneut auf Madeira. Diesmal quartieren wir uns im Westen der Insel ein und haben dafür ein tolles Landhotel gewählt. Das Wetter hat ein Atlantikspektakel für uns vorbereitet, welches laut Auskunft nur alle 15 Jahre über die Insel fegt. Regen, Hagel, stürmischer Wind bis 100 kmh und Schnee in den Bergen - das "genießen" wir drei Tage lang. Aber wie heißt es so schön? Das Wetter ist niemals schlecht, höchstens die Ausrüstung!


Hotel Atrio in Estreito da Calheta

Ein kleines, sehr feines Hotel mit nur 14 Zimmern und absolut ruhig am Waldrand gelegen. Wir logieren im Erdgeschoss mit Terrasse

 

Hotel Atrio in Estreito da Calheta

Ein idyllischer Innenhof mit Orangen- und Zitronenbäumen empfängt den Besucher hinter der Rezeption

Hotel Atrio

Hinten eine Bibliothek am offenen Kamin, vorne das Restaurant wo ausgezeichnete, typische Speisen serviert werden

 

Estreito da Calheta - Levada Nova

Für die Wasserversorgung an den Hängen sind diese Levadas gebaut worden und dienen entlang des Kanals als beschauliche Wanderwege

Levada Nova

Das Fruchtfleisch dieser Baumtomate wird ausgelöffelt, denn die Schale ist ungenießbar. Auch Likör und Marmelade wird daraus gemacht

 

Levada Nova

Die Blüte einer Bananen-Passionsblume verbirgt eine äußerst schmackhafte Frucht, die es auch auf Märkten zu kaufen gibt

Jardim do Mar

Die starken Unwetter der letzten Tage bescheren uns ein Wellenspektakel der Sonderklasse mit bis zu acht Meter hohen Brechern

 

Jardim do Mar

Im Hintergrund schmiegt sich der Fischerort Paul do Mar an die Steilküste, welche hier mit einem 3km langen Tunnel durchbrochen ist

Ponta de Sao Lourenco

An der Nordseite der Insel tobt der Atlantik mit haushohen Wellen an die Küste, jeglicher Bootsverkehr ist eingestellt

 

Ponta de Sao Lourenco

Der Sturm am Aussichtspunkt Miradouro ist so heftig, dass man Angst haben muss, über die Klippen geblasen zu werden

Ponta do Pargo

Im wahrsten Sinne atemberaubend ist die Wanderung entlang der steilen Klippen zum "Ende" der Insel

 

Ponta do Pargo

Ein einsamer Leuchtturm markiert den westlichsten Zipfel, den man nach kurzer Wanderung über ausgedehnte Weideflächen erreicht

Jardim do Mar

Der Atlantik hat sich beruhigt und heute zeigt sich das Dörfchen von der sonnigen Seite

 

Funchal

Im Hafen sitzen wir auf einer Terrasse und genießen endlich Sonne und Wärme

Im Garten des Hotel Atrio

Großblumige Tibouchine

 

Im Garten des Hotel Atrio

Eine Magnolienart

Im Garten des Hotel Atrio

Nadelkissen Protea

 

Im Garten des Hotel Atrio

Prächtiger Natternkopf

Im Garten des Hotel Atrio

Auf dem Tisch unserer Terrasse hat es sich Cyrano (de Bergerac) der Hauskater in der Sonne gemütlich gemacht

 

Achadas da Cruz

Eine schwindelerregende Seilbahn führt 480 Meter fast senkrecht hinunter, wo die Bewohner den fruchtbaren Küstenstreifen bearbeiten

Achadas da Cruz

Die rechte Hand ausgestreckt mit der Kamera, an der linken Hand hält mich Ursula fest - so gelingt diese Aufnahme

 

Porto Moniz

Im beliebten Badeort war wegen der heftigen Unwetter der letzten Tage ein Bad in den natürlichen Felsenbecken unmöglich

Porto Moniz

Haushohe Wellen donnern gegen die Ufermauern, die Gischt überschwemmt Parkplätze und Aussichtsterrassen

 

Porto Moniz

Besonders spektakulär ist das Schauspiel unterhalb dieses Restaurants, wo aber aus Sicherheits-gründen die Terrasse gesperrt ist

Die Hochebene Paul da Serra

Die Aussicht von hier oben beschränkt sich vorläufig auf eine weites Nebelmeer, doch sind Wanderungen in der Sonne sehr willkommen

 

Die Hochebene Paul da Serra

Prächtige Ginsterbüsche prägen die Landschaft die um diese Zeit förmlich explodieren und herrliche gelbe Farbtupfer bilden

Die Hochebene Paul da Serra

Vom Pico de Cano gibt es ausgezeichnete Fernsicht auf die höchsten Berge im Zentrum der Insel

 

Die Hochebene Paul da Serra

Rechts Pico do Arieiro (1818m) und links der höchste Gipfel Pico Ruivo mit 1861m

Pico Ruivo

Am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes klappt es dann doch mit der Wanderung auf den Gipfel

 

Pico Ruivo

Der Weg ist zwar hervorragend gesichert, doch einzelne Schneefelder sind zu überwinden

Pico Ruivo

Ausblicke zum Pico do Arieiro zeigen, dass an der Nordseite noch reichlich Schnee liegt

 

Pico Ruivo

Nun stehen wir auf der anderen Seite der Paul da Serra, die sich aus dem Nebel erhebt

Pico Ruivo

Vor dem Anstieg zum höchsten Punkt ist noch eine Rast in dieser Hütte angesagt

 

Pico Ruivo

Das obligate Gipfelfoto, im Hintergrund die Felsflanke des Arieiro


Was jetzt am Schluss als so aufregende Bergwanderung klingt, ist in Wirklichkeit nicht so. Wir gestehen ein: Man fährt mit dem Auto auf etwa 1600m und der Weg zum Gipfel ist bestens präpariert. Aber immerhin liegt einem Madeira zu Füßen...

Und wer jetzt Lust auf das feine Landhotel in Estreito da Calheta bekommen hat - hier könnt ihr Kontakt aufnehmen:

Hotel Atrio - www.atrio-madeira.com


 


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